Hello, heute gibt es wieder einen neuen Teil meines Formats ‚just thoughts‘. Diesmal dreht sich alles um den langen Weg sich selbst zu finden. Wer bin ich? Was kann ich? Was ist mein Sinn hier? Was will ich erreichen? Das sind die hauptsächlichen Fragen, die mir dabei im Kopf schwirrten.
Die Aufgabe als eigenständiges Ich
Ja, wer bin ich eigentlich? Man ist doch mehr als nur ein paar Daten, als nur Beziehungen, als nur Noten und Bewertungen. Was steckt hinter dieser äußeren Hülle. In jedem steckt etwas Wundervolles, das sagt man doch so, aber was ist das bei mir? Ich bin die Einzige, die hinter meine eigene Hülle gucken kann, also auch die Einzige, die wirklich rausfinden kann wer ich selbst bin. Mit allen Stärken und Schwächen, allen Begabungen und kleinen Hindernissen und mit allem was man liebt und was nicht. Noch dazu bin ich die Einzige die rausfinden kann, was ich im Leben erreichen will, aber auch diejenige, die das dann verwirklichen soll/will/wird.
Also ist es doch ganz schön viel, was auf so einem Einzigen ‚Ich‘ liegt. Jedoch ist es das alles rauszufinden auf jeden Fall wert! Denn dann hast du das Fundament auf das du bauen kannst, auch wenn es sich hin und wieder ein wenig verändern wird.
Das Fundament
Wie schon gesagt ist das Fundament am wichtigsten, denn sonst kannst du nichts bauen. Zu diesem gehören zum einen die oben genannten Fragen, wer bin ich, also was kann ich und was mag ich und auf der anderen Seite die Frage was will ich?
Wer bin ich?
First things first, welche Eigenschaften habe ich, was kann ich und was mag ich? Vor allem lohnt es sich bei dieser Frage auch mal einen Blick auf seine Vergangenheit zu legen. Was habe ich früher schon gerne gemacht, wofür habe ich Komplimente bekommen und was macht mich aus? Eine weitere Frage, die meistens seine Leidenschaft zum Vorschein bringt ist, was würde ich jetzt machen, wenn ich alle Zeit und Geld der Welt hätte.
Auf der anderen Seite warten dann noch die Fragen, die vielleicht erstmal ein schlechtes Gefühl in einem auslösen, wenn man sich intensiv damit beschäftigt. Was mag ich nicht? Was kann ich nicht so? Und was von diesen Dingen würde ich gerne lernen? Alle diese Fragen lassen sich nicht einfach so herausfinden, sie brauchen Zeit und vor allem Erfahrungen. Zu dem können sie sich mit der Zeit verändern. Denn ich kann jetzt doch nicht wissen was ich für den Rest meines Lebens können, lieben und wollen will.
Was will ich?
Heutzutage gibt es tausende Möglichkeiten was man nach der Schule und generell im Leben machen kann. Dabei genau den einen passenden Weg für sich zu finden ist mehr als schwer und manchmal auch mit ein paar Umwegen verbunden. Wie schon bei der Frage ‚Wer bin Ich?‘ kann man diese auch nicht jetzt beantworten, sodass sie bis an sein Lebensende gilt. Jedoch haben manche das Glück schon einen großen Traum zu haben, tief in seinem Herzen hinter allem was man sonst noch mit sich trägt.
Manchmal ist da so ein Wunsch und gleichzeitig ein Grund für den man insgeheim jeden Tag aufsteht und kämpft. Aber gleichermaßen ist es etwas, dass einen von innen ausfüllt und glücklich macht, wenn man daran denkt. Nicht jeder hat jedoch direkt seinen Traum und sein Ziel vor Augen. Dann lohnt es sich, sich auszuprobieren und immer mehr in die richtige Richtung zu gehen bis man eines Tages aufwacht und weiß was man im Leben will. Vereinzelt ist aber auch einfach der Weg das Ziel, sich treiben zu lassen und das zu machen was sich richtig anfühlt. Das Wichtigste ist dennoch sich dabei immer wohlzufühlen, ob mit oder ohne Plan, jeder so wie er es will und brauch. Es gibt kein richtig oder falsch, nur glücklich oder unglücklich, etwas bereuen oder zufrieden sein am Ende.
Selbstakzeptanz
Alles in allem ist es ein langer Prozess, der nie zu Ende ist, nur manchmal pausiert. Die Hauptsache ist doch einfach grob zu wissen wie man tickt und dabei zu sein die richtige Richtung für einen selbst im Leben zu finden. Es ist keine leichte Aufgabe, aber wenn du auf dein Gefühl hörst und Vertrauen in das Leben hast wird sie um einiges leichter. Zu dem Wissen über dich gehört noch eine wichtigere Sache: dich mit allem was zu dir gehört zu akzeptieren und bestenfalls zu lieben. Aber das ist ein großes weiteres Kapitel, was ich im Laufe meiner Reise noch anschneiden werde.
Das waren meine Gedanken dazu sich selbst zu finden, ein bisschen durcheinander mit einem leichten roten Faden. Dieses Format wird auch so weitergehen, mit einem roten Faden, der mal mehr und mal weniger zu erkennen ist.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast meine Gedanken zu verfolgen! Vielleicht konntest du davon sogar etwas mitnehmen. Hier kommst du übrigens zu meinem letzten ‚just thoughts‘- Blogpost! Ich wünsche dir jetzt auf jeden Fall noch einen wunderschönen Tag!
Carina